Tipps zur Lagerung von Obst- und Gemüsesorten

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Werden Obst und Gemüse richtig und ihren Eigenschaften entsprechend gelagert, lassen sie sich je nach Art mehrere Tage bis mehrere Wochen frisch halten. Hier ein paar Infos zu verschiedenen Gemüsen und Obstsorten, wie diese lange zum Verzehr geeignet bleiben.

Birnen und Äpfel

Der Kühlschrank ist der richtige Ort für Äpfel und Birnen. Wer größere Mengen einlagern möchte, kann dies auch an einem dunklen und trockenen Ort tun. Idealerweise sind die Früchte untereinander durch eine Lage Zeitungspapier getrennt und mit dem Stil nach unten gelagert. Die eingelagerten Äpfel oder Birnen sollten regelmäßig kontrolliert und schadhafte Früchte aussortiert werden um ein Übergreifen von Fäulnis zu vermeiden. Äpfel wie auch Birnen strömen Ethylengas aus, das lässt Gurken, Tomaten, Broccoli und Blumenkohl schneller reifen. Diese Sorten also nicht zusammen lagern, hingegen Blattgemüse, Zwiebeln, Lauch und Pilze damit kein Problem haben.

Beerenfrüchte

Kaum ein Obst ist in puncto Lagerung so empfindlich wie Beeren. Sie sollten direkt nach dm Einkauf kühl und schattig gelagert werden, wiederum ist der Kühlschrank am besten geeignet. Wärme und direkte Sonneneinstrahlung sind unbedingt zu vermeiden und auch das Waschen der Früchte sollte erst kurz vor dem Verzehr erfolgen.
Übrigens lassen sich Stachel- beziehungsweise Himbeeren ohne Probleme einfrieren und zeigen sich nach dem Auftauen geschmacklich wie frisch geerntet.

Steinobst

Auch Pflaumen, Zwetschgen und Kirschen zeigen sich relativ leicht verderblich. In einem Kühlschrank, eingeschlagen in einem feuchten Tuch, hält sich das Steinobst etwa drei Tage. Dagegen können Pflaumen, Kirschen oder auch Mirabellen hervorragend eingefroren werden. Waschen, abtrocknen, halbieren, den Kern sowie den Stil entfernen und das Obst in einen Tiefkühlbeutel, schon erhöht sich die Lagerzeit erheblich. Auch für Steinobst gilt aufgrund des Ethylengases, das es bei der offenen Lagerung verströmt, es nicht mit Gurken oder Tomaten zusammen einzulagern.

Salate

Bis auf den Eissalat, der gut zwei Wochen gelagert werden kann, zeigen sich Salate recht ungeeignet zur Lagerung. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch oder ein feuchtes Papier verlängert sich die Lagerzeit im Kühlschrank etwas. Aber mehr als zwei Tage sollten es nicht sein.

Kohl

Broccoli hält sich im Kühlschrank etwa 2 Tage. Rosen- oder Blumenkohl rund drei Tage und Chinakohl, Rotkohl und Wirsing bleiben im Gemüsefach des Kühlschranks etwa eine Woche haltbar.

Kohlrabi, Sellerie und Fenchel

Der Fenchel hält sich gut drei Tage im Kühlschrank. Der Kohlrabi hingegen wird schnell hölzern und wenn er im Kühlschrank gelagert wird, vorher das Blattgrün entfernen. Sellerie bleibt rund 14 Tage frisch.

Radieschen

Auch hier gilt, vor der Einlagerung im Kühlschrank das Blattgrün entfernen. Radieschen verhalten sich ähnlich wie Kohlrabi, darum schnell verzehren.

Zucchini

Gut eine Woche bleibt dieses Gemüse bei kühlen 7 bis 10 Grad frisch.

Bohnen

Mehr als zwei Tage in einem feuchten Tuch im Kühlschrank sollten es bei Bohnen nicht sein.

Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren

Trocken und Dunkel lagern, dann halten sich Zwiebeln und Kartoffeln je nach Art recht lange. Das gilt ebenso für Möhren. Bei allen drei Gemüsen sollten tiefe Temperaturen vermieden werden.