Immer mehr Länder setzen auf nachhaltigen Fischfang

Forelle, Regenbogenforelle

Fisch enthält viele Omega-3-Fettsäuren und sollte deshalb viel öfter auf unserem Speiseplan stehen. Immer wieder ist von Schadstoffbelastungen des Meeres die Rede. Zwangsläufig kommt die Frage auf, wie viel Fisch eigentlich gesund ist und ob er mit Schadstoffen belastet ist. Pauschal lässt sich dies nicht beantworten. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit bestätigt, dass man mit dem täglichen Verzehr von 250 mg mehrfach ungesättigter Fettsäuren sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose deutlich senken kann. Sie empfiehlt wöchentlich ein bis zwei Fischmahlzeiten. Schwangere Frauen sollten sogar doppelt so viel Fisch essen.

Artenschutz und wirtschaftlicher Fischfang

Auch wenn Fisch gesund ist, machen sich doch viele Verbraucher Gedanken über die Nachhaltigkeit der Fischerei. Greenpeace sieht Europas Fischfang sehr kritisch. Es gibt viele bedrohte Arten, gleichzeitig werden weltweit Millionen Tonnen Fisch verschwendet. In den Netzen verfangen sich Jungfische, Schildkröten und andere Tiere, die nicht kommerziell verwertbar sind, werden schwer verletzt und wieder über Bord geworfen. Ein weiterer kritischer Aspekt ist die enorme Produktion und Fischmehl, das zur Ernährung von Lachsen notwendig ist. Mehr als die Hälfte der Fischbestände weltweit wird bereits an ihre Grenzen leergefischt, 17 % sind von einer Überfischung betroffen. Die alarmierenden Zahlen sollten uns alle dazu bewegen, wieder das natürliche Gleichgewicht der Gewässer im Sinne des Arten- und Ressourcenschutzes herzustellen.

Schutzgebiete in Alaska

Im nachhaltigen Fischfang nimmt Alaska eine Vorreiterrolle ein. Hier wurde Programme initiieren, durch die Fischfänge in Echtzeit überwacht werden und den Beifang erheblich reduzieren können. Auch die Fangquoten werden streng kontrolliert und dürfen nicht überschritten werden. In diesem Zusammenhang wurde in Alaska auch die Schleppnetzfischerei verboten. Ein modernes Fischereimanagement, in das mehrerer Behörden eingebunden sind, überwacht die Einhaltung. Neben den Gebieten für traditionelle Fischerei wies man 40 Meeresschutzgebiete aus, in denen jede Art Berufsfischerei verboten ist. Das Ergebnis dieser Maßnahmen kann sich sehen lassen: Alaska hat keine einzige überfischte und bedrohte Weißfischart.

Norwegen setzt auf Aquakulturen

Da in Norwegen kaum landwirtschaftliche Fläche zur Verfügung steht, musste man sich hier seit jeher auf Nahrungsmittel aus dem Meer konzentrieren. Um dem Umweltschutz gerecht zu werden, setzt man daher verstärkt auf Aquakulturen. Die größte Herausforderung dabei ist die Futtermittelbeschaffung.

Quelle www.catering.de

Kalorien sind nicht allein ausschlaggebend für Abnehmerfolg

Seit Jahrzehnten predigen die Wissenschaftler, dass zu viele Kalorien dick machen. Doch auch Menschen, die akribisch den Energiewert von Nahrungsmitteln berechnen und ihre Essgewohnheiten danach richten, nehmen oft nicht ab. Wie kann das sein?

Tatsachen schon seit einem halben Jahrhundert bekannt

Forscher wissen schon seit den Sechziger Jahren, dass nicht Kalorien allein ausschlaggebend beim Abnehmerfolg sind. Auf die Art der Ernährung komme es an, da sind sich mittlerweile die meisten einig. Robert Atkins, seines Zeichens Herzspezialist, hat diese Erkenntnisse am eigenen Leib erlebt. Als junger Mann litt er an schwerem Übergewicht, das sich erst verflüchtigte, als er seine Ernährung radikal umstellte. Nur noch pflanzliche Proteine und tierische Fette durften es sein, Kalorien fielen dabei nicht ins Gewicht. Dafür musste Atkins von nun an auf Brot und Zucker verzichten, gleichzeitig auf alle Getreideprodukte. Kohlehydrate waren nur noch in Form von Gemüse und Obst erlaubt.

Die Kilos purzelten – der Wissenschaft zum Trotz

Und siehe da! Atkins verlor so schnell an Gewicht, dass er seinen Augen kaum trauen konnte. Aus seinen Erfahrungen entwickelte der heutige Mediziner eine Bestseller-Diät, die immer noch vielen Menschen ihren Weg zum Idealgewicht ebnet. Die allgemein wissenschaftliche Meinung will davon nichts wissen. Wenig Fett, viele, viele Kohlehydrate meint etwa die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, amerikanische Kapazitäten auf dem Gebiet sind ganz ähnlicher Ansicht. Sie raten zu bis zu 65 Prozent Kohlehydraten in der Nahrung, wenig Fett, das aus möglichst vielen ungesättigten Fettsäuren bestehen soll.

Doch was wollen die Menschen?

“Ohne uns”, so scheint das einhellige Echo in Industrie- und Entwicklungsstaaten zu sein. Denn der Trend geht nach oben – was das Gewicht angeht. Kalorientabellen und Nährwertangaben interessieren die Leute nicht. Sie wollen Eiweiß, sollen jedoch Kohlenhydrate essen. Seit dem Jahr 2005 sehen sich daher manche Wissenschaftler Atkins Methoden wieder genauer an. Sie haben nun entdeckt, dass der Mensch auf eine gewisse Menge Eiweiß getrimmt ist – wie viele Tierarten übrigens auch. So lange er diese nicht aufgenommen hat, isst er munter weiter. Stehen vor allem Kohlehydrate auf dem Speisezettel, verlangt der Organismus so lange Zufuhr, bis er endlich auch genügend Proteine registriert.

Quelle: www.zeit.de

Gesund und lecker durch die Feiertage

Weihnachten, Silvester und Neujahr stehen vor der Tür und damit ein Festessen nach dem anderen. Lange Tafelrunden mit mehreren Gängen, reichhaltigen Speisen, deftigen Saucen und cremigen, süßen Desserts. Das ist primär ja durchaus eine gute Nachricht. Wenn da nur nicht die 2-3 Kilo mehr auf der Waage wären beim bösen Erwachen Anfang Januar.

Und – wenn wir ehrlich sind – es ist ziemlich mühsam, diese wieder loszuwerden. Gute Vorsätze hin oder her, von Jahr zu Jahr fällt es schwerer, die Linie zu halten und die Jeans ohne Kampf über die Hüften zu ziehen.

Wer diesen Kampf mit den Kilos als Start ins neue Jahr vermeiden will, der hat aber zum Glück die Möglichkeit, köstlich zu schlemmen und trotzdem weiterhin in die Hose zu passen!

Köstlich muss nicht kalorienreich und zuckerbeladen heißen. Es gibt wunderbare Gerichte, die leicht sind, gesund, und dabei extrem lecker schmecken! Hier geht es nicht um Verzicht, sondern Gewinn!

Beim Zusammenstellen eines Menüs – und das gilt nicht nur für Weihnachten, sondern genauso für Einladungen und Festlichkeiten unter dem Jahr – empfehle ich, darauf zu achten,, dass die Zutaten frisch, bunt, und möglichst fettarm sind. Wenn Fette, dann möglichst gesunde wie sie in Avocado, Nüssen, kaltgepressten Ölen, u.ä. stecken.

Was heißt das konkret?

– viel Obst und Gemüse – wenn Ihnen die regionalen Äpfel zu banal erscheinen, kann die Wahl auch mal etwas exotischer ausfallen

– vom Fleisch am besten die Filetstücke wählen, die sind am fettärmsten

– möglichst viel Fisch und Meeresfrüchte ins Menü integrieren

– für die Nachspeisen am besten Trockenfrüchte, Nüsse und Obst wählen anstelle von weissem Zucker, Sahne, und Weißmehl

– ähnliches gilt für das Plätzchenbacken: wählen Sie die Rezepte, die möglichst viele Nüsse und Trockenfrüchte verwenden. Das ist zwar auch nicht leicht, aber wenigstens gesundes Fett und die Süße kommt von den Früchten

Ein paar Beispiele für ein Menü wären:

– Jakobsmuscheln mit einer Zitrus-Ingwer-Reduktion an Avocado-Mango-Dip (ich liebe darin auch rote Zwiebeln, Limette und ein paar frische Sprossen)

– Rindertatar mit feinen Schalotten und Kapern (nach Belieben auch mit kleinen Avocadostückchen)

– Rosa gebratenes Lammfilet mit Ratatouille aus Auberginen, Zucchini, getrockneten Tomaten und frischem Thymian

– Roher “Cheesecake” mit Mango, Kokos und einer Dattel-Pekannuss-Basis (vegan, zucker- und mehlfrei)

 

All diese Gerichte strotzen vor gesunder Zutaten und der Gaumengenuss kommt auf keinen Fall zu kurz. Ein weiterer toller Nebeneffekt ist, dass ein solches Menü niemanden erschlägt. Kein unangenehmes Völlegefühl, kein gefühltes Koma nach dem Essen, keine Schuldgefühle. Sondern Genuss ohne Reue!

 

Als Beispiel hier das Rezept für den Veganen Mango-“Cheesecake”:

mango cheesecake

Zutaten für die Basis:

– 200 gr. Pekannüsse (alternativ gehen auch Walnüsse)

– 70 gr. Mandeln

– 300 gr. getrocknete Datteln

– 1 Esslöffel Ahornsirup

 

Zutaten für die Creme:

– 2 Mangos

– 100 gr. Cashewnüsse (können für einen noch cremigeren Effekt auch 4-6 Stunden in Wasser eingeweicht werden)

– 3 Esslöffel Ahornsirup

– 1 Esslöffel kalt gepresstes Kokosnussöl

 

Zubereitung

Für die Basis die Nüsse und Mandeln in einem Zerkleinerer in kleine Stücke zerhacken, anschliessend die Datteln und den Ahornsirup hinzufügen und weiter zerkleinern bis eine dicke Masse entsteht. Diese mit Hilfe eines Löffels oder Spachtel in eine Kuchenspringform (oder mehrere kleine Förmchen) pressen.

Nun die (abgetropften) Cashewnüsse in den Zerkleinerer geben und solange pürieren, bis eine dicke, nussige Paste entsteht. Dann die Mango, den Ahornsirup und das Kokosnussöl dazugeben und solange weiterpürieren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese gleichmässig über die Basis verteilen und für mindestens 3 Stunden in das Gefrierfach stellen.

Vor dem Servieren vorsichtig mit einem Messer vom Rand lösen, in Stücke schneiden und mit Mangocoulis genießen.

Ich wünsche Ihnen ein frohes, genussvolles Fest und ein gesundes 2015!

Catering Highlights November

HF Catering

Auch im November 2014 konnte HF Catering wieder zahlreiche große und kleinere Veranstaltungen, Events von Unternehmen und öffentlichen Organisationen und privaten Feiern als Caterer begleiten. Wir dürfen uns freuen, dass alle Kunden mit unserem Catering Service sehr zufrieden waren und wir einen wichtigen Beitrag zum Gelingen bedeutender Events leisten konnten. Diese Ergebnisse erfüllen uns mit Stolz und beflügeln uns für die kommenden Aufgaben.

Catering Highlights im Monat November 2014

Nur einige der Höhepunkte vom November 2014 seien hier genannt. Als Caterer durften wir HOKO, einen innovativen, studentischen Messeservice, begleiten. Mit viel Freude waren wir auch bei der kirchlichen Organisation ICF mit unserem Catering Service dabei. Evobis organisierte ein tolles Event mit der Start-up Demo Night, das von unserem Full Service kulinarisch begleitet wurde. Auch das Catering für das Kompetenzzentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft, Bayern war sehr erfolgreich. Weitere Events konnten wir für die Ludwig Maximilian Universität München  und die Hochschule München als Caterer begleiten. Viel Freude bereitete auch das Catering für das Unternehmen Ray Sono,  Anbieter für digitale Kommunikationslösungen. Das waren gelungene und erfolgreiche Events. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Service als Caterer in München dazu beitragen konnten. Wir hatten Spaß daran, diese Veranstalter bei ihren Events mit unserem umfassenden Catering Service zu begleiten und die Gäste mit unserem kulinarischen Ideenreichtum zu verwöhnen.

Spitzen-Service für jede Art von Veranstaltungen

Erfolge sind kein Anlass zum Ausruhen. Wir möchten unsere Leistungen für einen Spitzen-Service für das Catering in München noch weiter steigern. Zufriedene Kunden sind für uns der Maßstab für ein gelungenes Catering mit kulinarischen Erlebnissen für alle Teilnehmer. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft unsere Kunden mit unserem großen kulinarischen Angebot für Menüs, Buffets, schmackhafte Snacks, Fingerfood, köstlichen vegetarischen und veganen Gerichten, schön geschmückten Tafeln und Tischen zu erfreuen.

Vegane Ernährung

Cremige Zoodles

Es fällt inzwischen schwer, den Trend zur veganen Küche und Ernährung zu ignorieren. Kochbücher, Messen, Restaurants, Kochshows – von allen Seiten werden wir überflutet von veganen Rezepten, Zutaten und der Botschaft, dass wir eventuell unseren Fleisch-, Fisch- und Milchproduktekonsum mal überdenken sollten.

Berichte über Massentierhaltung, Skandale um Gammelfleisch, das Wissen von Eiern aus Legebatterien und Fisch, der mit Antibiotika gezüchtet wird, schrecken immer mehr Menschen vom Konsum von Tierprodukten ab. Auch der Anstieg an Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie zum Beispiel einer Laktoseintoleranz motiviert viele, auf eine rein pflanzliche Ernährungsweise umzusteigen.

Für Menschen, die sich seit Jahren vegetarisch ernähren, ist der Schritt zu einer rein veganen Ernährung weniger drastisch. Doch die Umstellung von einer Ernährung, bei der alles erlaubt ist, zu vegan? Das erscheint vielen dann doch eine Nummer zu gross.

Aber: wer sagt, dass es gleich 100 % vegan sein muss? Ich persönlich empfehle, einfach mal ein paar Mahlzeiten vegan zu gestalten. Es gibt unzählige Möglichkeiten, auf tierische Produkte zumindestens teilweise zu verzichten: Milchkaffee mit Mandelmilch statt Kuhmilch, Sojajoghurt im Müsli, Gemüsepfanne mit Kokosmilch und Curry statt Sahne und Weisswein, oder Kokosöl beim Backen anstelle von Butter.

Und wer Spass am veganen Essen findet, der kann es zum Beispiel mal mit einem Cashewkäse probieren oder cremigen Zoodles.

Vegane Ernährung heisst nicht Verzicht. Ich sehe es eher als eine Entdeckungsreise und grosse Bereicherung. Denn irgendwie müssen all die gewohnten, tierischen Produkte ja ersetzt werden. Und ein anfänglicher Mangel macht bekanntlich kreativ. Es gibt unzählige pflanzliche Produkte, die fantastisch schmecken, voller Nährstoffe stecken und denen wir bisher kaum Aufmerksamkeit geschenkt haben. So zum Beispiel Quinoa, Hanfsamen, Mungbohnen, Hafersahne, Chiasamen, oder Acaipulver, um nur ein paar zu nennen. All diese Lebensmittel stecken voller Nährstoffe, einige davon voller hochwertiger Eiweisse, andere voller Ballaststoffe.

Strikte Veganer sollten nämlich insbesondere darauf achten, sich mit ausreichend Eiweiss, Eisen und Vitamin B12 zu versorgen.

Aber wie gesagt: warum nicht einfach mal weniger tierische und mehr pflanzliche Produkte in die Ernährung integrieren und sehen, wie es schmeckt, sich anfühlt und somit der Umwelt und den Tieren eine kleine Verschnaufpause gönnen?

Viel Spass dabei!

Vegane Rezepte

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Cashewkäse:

Zutaten:

  • 130 gr. Cashewnüsse (ungetoastet und ungesalzen)
  • 480 ml. gefiltertes (oder abgekochtes) Wasser
  • ½ TL Meersalzflocken

 

  • 1 EL frischen Zitronensaft
  • 1 TL Meersalzflocken
  • 1 EL Olivenöl
  • ½ TL Zwiebelpulver (optional)
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL grob gehackten Rosmarin (optional; auch andere Kräuter sind je nach Geschmack möglich, wie z.B. Dill, Thymian, etc.; wer es scharf mag, kann den Rosmarin auch durch getrocknete Chiliflocken ersetzen)

Die Cashewnüsse mit dem Salz in Wasser einweichen und für etliche Stunden, am besten übernacht, stehen lassen.

Die Cashewnüsse abgiessen und gemeinsam mit den restlichen Zutaten mit einem Zerkleinerer oder Stabmixer purieren, bis eine gleichmässige, cremige Masse entsteht.

Als Variation können auch getrocknete Tomaten oder Oliven zugefügt werden.

 

Verzehrtipp: schmeckt lecker als Brotaufstrich oder mit Crackern, dazu passen Kresse, gebratene Frühlingszwiebeln, oder Sesam.

 

Cashewkäse

Cashewkäse

 

 

Cremige Zoodles

Zutaten für 1 Portion:

  • 2 Zucchinis
  • 1 Avocado
  • Saft einer Zitrone
  • 1 EL Olivenöl

Optional:

  • Granatapfel oder Rote Beete, Frühlingszwiebeln oder Kresse, geröstete Kürbiskerne, oder gebratene Champignons.

Die Zucchini mit einem Spiralschneider zerkleinern. Wer keinen hat, kann einfach einen Spargelschäler nehmen und die Zucchini in Fettucini “schälen”.

Für 2 Minuten in kochendes Wasser werfen, anschliessend abgiessen.

In der Zwischenzeit die Avocado mit Zitrone, Salz und Olivenöl, wahlweise auch Pfeffer, im Stabmixer pürieren.

Anschliessend mit den Zucchinis vermischen.

Wahlweise können nun beliebig Zutaten beigefügt werden, wie z.B. Rote-Beete-Würfel, Granatapfelkerne, gebratene Champignons oder geröstete Pinien- oder Kürbiskerne.

 

 

Chefsache 2014 – ein Feuerwerk gastonomischer Ideen im Kölner Palladium

Seit 2008 wird im Kölner Palladium das Symposium für ambitionierte Köche ausgetragen. Ende Oktober 2014 war es wieder soweit. 130 Spitzenköche und 2.500 Vertreter der deutschen Top-Gastronomie trafen sich zu einem außergewöhnlichen Networking-Event. Die inspirierende Plattform war die ideale Gelegenheit zum Gedankenaustausch und Kontakte knüpfen.

Die Crème de la Crème der Gastronomie

An zwei Tagen machten internationale und nationale Branchenstars die Bühne der „Chef-Sache“ zu DEM Branchentreffpunt schlechthin. 10 der weltweit besten Köche, die ganze 23 Michelin-Sterne unter sich aufteilen, zeigten auf der Showbühne, was in Sachen Kochavantgarde alles möglich ist. Für den passenden Rahmen sorgten 60 hochkarätige Aussteller auf 3.500 m² Ausstellungsfläche.

Neben aktuellen Trends und Techniken stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der Kochkunst. So hatten Besucher auch Gelegenheit, ihren persönlichen Koch Star hautnah zu erleben und Beispiele exquisiter Avantgarde-Küche zu probieren. Bei diesem Spektakel der Sinne konnte man getrost seine traditionellen Kochmethoden an den Haken hängen und sich von den neuen Sinneseindrücken mitreißen lassen.

Französische, spanische und deutsche Avantgarde

Zu den unterhaltsamsten Jungstars der Szene zählt der peruanische Koch Virgilio Martinez, ein überzeugender Vertreter der „New Peruvian Cusine“. Humorvoll, authentisch, kreativ und mit Biostandard bringt er Genießern die Vielfalt der peruanischen Küche näher.

Unter den Chefs aus Deutschland spielen Andre Köthe und Yves Ollech eine wichtige Rolle. Sie haben die Genussküche um widerentdeckte Zubereitungsarten von Pflanzen bereichert und kommen gänzlich ohne Küchenabfall aus. Nicht zu vergessen Joachim Wissler, Nr. 1 in Deutschland und von ansteckender Experimentierfreudigkeit.

Bei den jungen Patissiers zeigte Christian Humbs Neuheiten, deren überzeugendem Geschmack sich niemand entziehen kann. So kreativ kombiniert wohl niemand Herzhaftes mit Süßem. Ein fester Bestandteil der „Chefsache“ ist die Talkrunde mit Unternehmer Ralf Bos. Wichtiges Thema auf dem Podium: Chancen des Network-Marketings für Restaurants. Immer mehr Gastronomen nutzen die sozialen Medien für Marketingzwecke und sind damit außerordentlich erfolgreich. Mit Facebook & Co. verbuchen sie teilweise über eine Million Likes und sorgen für internationale Bekanntheit.

Selbstredend, dass spannende Wettbewerbe ausgetragen wurden, schließlich steckt doch in jedem Starkoch auch ein Wettkämpfer. So kürte man innovative Desserts von Nachwuchs-Patissiers und mit dem „Hot or Not“-Award die beste Zubereitungsart der Fjordforelle.

Quelle www.catering.de

Gesunde Snacks

Foto Energieballs

 

Gesunde Snacks

Dass Pizza oder Schnitzel mit Pommes nicht unbedingt die gesündeste Option für ein Mittag- oder Abendessen sind, ist kein Geheimnis mehr. Besser Salat und Gemüse zu Fisch oder leichtem Geflügel. So zumindest die bekannte Theorie.

Doch was, wenn uns zwischen den Mahlzeiten ein kleiner Hunger plagt oder wir einen Energieschub brauchen, um es nach der Arbeit noch zum Sport zu schaffen, oder vor einem wichtigen Meeting einen Durchhänger haben? Klar gibt es Schokolade, Müsliriegel und vermeintlich leichte Snacks wie Milchschnitte oder Yoghurtdrinks. Doch sind das wirklich Energiespender? Meistens nicht. Fast alle industriell hergestellten Snacks von Schoko- und Müsliriegeln über Kekse (auch die vermeintlich gesunden Bio- oder Müslikekse stecken fast immer voll Zucker und (Trans-)Fetten) bis hin zu Getränken wie Milchshakes oder Trinkyoghurts sind oft wahre Kalorienbomben. Und viel schlimmer als die Kalorien an sich, sind die Inhaltsstoffe: Zucker, Palmfett, Weißmehl. Das sind wohl die drei häufigsten, aber nicht einzigen, eher ungesunden Zutaten dieser kleinen Sünden.

Deshalb möchte ich heute zwei ganz einfache Rezepte für gesunde Snacks vorstellen. Ich verwende dafür keinen raffinierten Zucker, keine Butter, keine Eier, kein Mehl. Sondern gesunde Zutaten wie Trockenfrüchte, Nüsse, Kokosöl, und puren Kakao. Somit sind sie nicht nur gesund, sondern auch glutenfrei, laktosefrei, und vegan! Aber das beste: sie schmecken so lecker, dass man Schokolade und Gummibärchen getrost vergessen kann. Versprochen!

Darf ich vorstellen?

Foto Energieballs

Energie-Bällchen

Zutaten:

–       200 gr. Mandeln

–       200 gr. Datteln

–       100 gr. Pecannüsse

–       2 Esslöffel Chiasamen

–       80 gr. pures Kakaopulver

–       100 gr. Honig, oder für die vegane Version: Agavendicksaft oder Ahornsirup

–       geraspelte Kokosnuss

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. Abkühlen lassen. Gemeinsam mit den Pecannüssen in einem Mixer pürieren. Datteln und Chiasamen hinzufügen. Anschliessend den Kakao und den Honig (oder anderes Süssungsmittel). Solange mixen, bis die Masse ein gleichmässiger Brei ist. Nach Geschmack dürfen aber auch kleine Nusstückchen unpüriert bleiben. Zu kleinen Bällchen formen und in den geraspelten Kokosnüssen wälzen. Für mindestens 25 Minuten vor Genuss kühlen. Lassen sich im Kühlschrank gut aufbewahren.

Foto Cookies

Kakao- und Nussbutter-Cookies

Zutaten:

–       150 gr. geriebene Mandeln oder Haselnüsse

–       100 gr. Buchweizen- oder Kokosmehl

–       2 Esslöffel pures Kakaopulver

–       ½ Teelöffel Weinstein Backpulver

–       3 Esslöffel Ahornsirup

–       3 Esslöffel natives Kokosöl

–       2 Esslöffel Mandelmus oder andere Nussbutter (Cashew, Haselnuss, etc.)

–       1 Esslöffel Kakaonibs (gibt es in Bioläden)

–       60 gr. grob gehackte, geröstete Mandeln

Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Alle Zutaten bis auf die Kakaonibs und die gehackten Mandeln in einen Mixer geben so lange schlagen, bis alles gut vermischt ist.

Kakaonibs und Mandel zufügen und mit einem Löffel gut verrühren.

Eine kleine Handvoll Teig zu einer Kugel formen und auf das Backblech setzen, leicht plattdrücken (optional mit dem Rücken einer Gabel, um so ein Muster zu erhalten).

Für weichere Cookies 15 Minuten backen, für knusprigere etwa 20 Minuten.

Mit einem Glass kalter Mandelmilch geniessen.

 

 

Müsli – selbst gemacht und super gesund!

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Müsli. Das klingt gesund. Toll, so einfach, so schnell, Box auf, Milch dazu, fertig ist das Super-Frühstück.

Doch leider sind die wenigsten Fertigmüslis, wie wir sie im Supermarkt oder auch im Bioladen im Regal finden, tatsächlich gesund. Denn in den meisten steckt unglaublich viel Zucker und in den Knuspervarianten auch noch viel Fett. Die Hersteller preisen uns Fitkost an, in unseren Mägen landen aber wahre Kalorienbomben. Je weiter vorne Zucker auf der Zutatenliste steht, desto mehr davon ist drin. Und dann stehen da oft noch Begriffe auf der Liste, die wir kaum aussprechen können. Dabei handelt es sich zum Beispiel um sogenannte trans-Fettsäuren, die bei der industriellen Verarbeitung von Pflanzenölen entstehen und die schädlich für uns sind. Ein hoher Konsum dieser Fette gilt als eine Ursache für einen erhöhten LDL-Wert (umgangssprachlich schlechtes Cholesterin genannt), welcher wiederum das Risiko erhöht, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Weitere Auswirkungen können erhöhter Blutdruck, Insulinresistenz, oder Allergien sein. Trans-Fettsäuren stecken in vielen industriell hergestellten Produkten, weshalb wir darauf verzichten sollten, wo es nur geht. Kommen wir zurück zu unserem Knuspermüsli, merken wir schnell, dass das mit natürlichem, gesunden Essen nicht mehr viel zu tun hat.

Deshalb möchte ich Ihnen heute zwei Varianten von gesundem Müsli vorstellen, das Sie ganz einfach selber zubereiten können. Sie schlagen damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe, denn diese Müslis sind gesund, schmecken um ein vielfaches besser und Sie kommen oft auch noch günstiger davon!

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Knusper-Nuss-Müsli

Zutaten:

250 gr Haferflocken

100 gr. Dinkelpops (oder gepuffter Reis, Amaranth, etc.)

100 gr Mandeln / Haselnüsse / Nussmischung

50 gr. Leinsamen

30 gr. Weizenkleie

100 gr. Mischung aus Buchweizen, Kokosraspeln, Sesam, Sonnenblumenkernen, etc.

3 EL natives Kokosöl

2-3 El Agavensirup / Honig /Ahornsirup

etwas Zimt (optional)

 

Zubereitung:

Die Nüsse und Saatenmischung in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten. In einem Topf das Kokosöl mit dem Agavensirup schmelzen, vom Herd nehmen.

Die trockenen Zutaten zum Öl geben und gut vermischen. Auf einem Backblech verteilen. (Je nach Grösse muss eventuell in zwei Phasen gebacken werden.)

Die Müslimischung im vorgeheizten Backofen bei 190 ºC ca. 20 Minuten backen. Alle 5-7 min umrühren.

Auskühlen lassen und nach vollständigem Abkühlen in eine luftdichte Vorratsdose umfüllen.

Schmeckt lecker mit Obst und Yogurt oder pur mit gekühlter (Mandel)milch.

Anmerkungen:

Sie können die Nüsse natürlich beliebig mit anderen Nussorten ersetzen und die Dinkelpops entweder durch mehr Haferflocken oder auch andere gepufften Amaranth oder Reis austauschen.

Natives Kokosöl finden Sie im Bioladen oder Reformhaus. Immer mehr Studien belegen seine positive Wirkung auf unsere Gesund- und Schönheit. Allerdings hat es einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und sollte daher in Massen eingesetzt werden. Alternativ kann für das Müsli auch einfach Sonnenblumenöl verwendet werden.

In Nüssen steckt viel Fett. Obwohl es sich um gesunde Fette handelt, haben sie natürlich jede Menge Kalorien. Wer also eine leichtere Variante möchte, kann weniger Nüsse und dafür z.B. Dinkelflocken oder eine 5-Kern-Mischung verwenden.

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Overnight Oats

Dies ist ein super Rezept für alle, bei denen es in der Früh schnell gehen muss. Denn Sie können das Rezept – wie der Name schon verrät – ganz einfach am Abend vorher vorbereiten und je nach Geschmack in unzählige Varianten abwandeln.

Zutaten:

30 gr. Haferflocken

10 gr. Mandelblättchen

10 gr. Rosinen

10 gr. Kokosraspeln

10 gr. Leinsamen

1 TL Honig / Agavensirup / Ahornsirup

1 TL Sahne (für die vegane Variante eignet sich Sojasahne oder Kokosmilch)

heisses Wasser

Himbeeren oder anderes Obst

Sesam, Chiasamen oder Erdmandelflocken (optional)

Zubereitung:

Haferflocken, Mandeln, Rosinen, Kokosraspeln, und Leinsamen mit dem Honig, einem Schuss Sahne und heissem Wasser übergiessen. Es sollte mindestens einen fingerbreit  bedeckt sein, da die Mischung noch “wächst”. Alles gut vermischen, abdecken (ich mische es auch gerne direkt in einer Tupperware) und ab in den Kühlschrank.

Am nächsten Morgen mit Himbeeren oder anderem Obst und einem Teelöffel Sesam, Chiasamen oder Erdmandelflocken bestreuen und geniessen.

Anmerkungen:

Die in Leinsamen enthaltenen Ballaststoffe sind toll für die Verdauung. Die Overnight Oats sind aber sehr leicht zu verdauen.

Es schmeckt auch lecker, einen Apfel zu reiben und kurz vor dem Servieren mit den Overnight Oats zu vermengen.

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Fit durch den Winter

Rote Bete

 

Ständig krank, erkältet, müde und genervt vom Winter?

Das muss nicht sein! Mit der richtigen Ernährung können wir unserem Immunsystem helfen, weniger anfällig für Krankheiten zu sein. Klar, von Vitamin C hat jeder schon gehört und dass heiße Zitrone mit Ingwer und Honig Wunder wirken kann, brauche ich Ihnen hier wohl auch nicht nochmal zu erklären.

Aber die Natur versorgt uns mit noch vielen anderen tollen Produkten, die voller Mineralstoffe und Vitamine stecken. Heute möchte eine besonders gute Freundin vorstellen: die Rote Bete.

Sie hat den ganzen Winter über Saison und steckt voller Power. Der hohe Eisen- und  Folsäuregehalt der Knolle hilft dem Körper bei der Blutbildung.  Haben wir Blutarmut, fühlen wir uns müde, also ist es gerade im eh schon so trägen Winter wichtig, die Blutbildung aktiv zu fördern. Außer ihrer blutbildenden Wirkung kann die Rote Bete aber noch einiges mehr. Unter anderem kann sie im Schutz vor Krebs helfen, das Immunsystem stärken, die Freien Radikalen bekämpfen und Entzündungen hemmen.

Es gibt unzählige, leckere Möglichkeiten, Rote Bete zuzubereiten. Mit der schon vorgekochten, kann man ganz schnell ein leckeres Carpaccio machen. Dafür einfach dünn schneiden (am besten Einmalhandschuhe tragen), auf einem Teller anrichten und nach Geschmack belegen. Gut dazu passen:

– Feta

– geröstete Haselnuss- oder Mandelblättchen

– Schnittlauch

– Birnenwürfelchen

– Sprossen

– ein Hauch Salz, Pfeffer, Olivenöl und ein paar Tropfen Zitrone.

Die verpackten, vorgekochten Knollen halten sich ewig, Sie können sie also immer im Kühlschrank haben. Ein bisschen Käse, Nüsse und Obst werden sich auch finden und schon haben Sie eine schnelle, gesunde Vorspeise improvisiert!

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Wenn Sie frische Knollen haben, können Sie diese entweder ca. 40 min. in Wasser kochen, oder aber im Ofen zubereiten:

Rote Bete schälen. Ziehen Sie dafür am besten Einmalhandschuhe an, sonst ist die rote Farbe schwer von den Fingern zu kriegen. Dann in Stücke schneiden oder achteln. Anschließend mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen, lecker schmeckt auch abgeriebene (Bio-)Orangenschale dazu. Je nach Geschmack können Sie grobes Meersalz verwenden, und z.B. Thymian oder Zitronenthymian. Dann ab in den Ofen bei 180ºC für 30-50 min, je nach Geschmack und Größe.

Die fertige Rote Bete können Sie mit einem Kräuterdip essen, auf Rucola servieren, als Beilage zu Fleisch, oder mit anderem Gemüse im Ofen mischen und danach einfach mit Parmesan oder Feta bestreuen.

Rote Bete

Sie können Rote Bete in Suppe verarbeiten, in Gratins, oder sie in Säfte mischen (die werden richtig schön cremig).

Ich mag sie in fast allen Varianten. Leider bewahrt einen auch ein Studium der Ernährungswissenschaften nicht vor Gelüsten und so hatte ich neulich große Lust auf Chips. Anstatt die Tüte aus dem Supermarkt mitzunehmen, bei der die Chips voll ungesunder (Trans-)fette stecken, habe ich zu Hause Rote Bete und Kartoffelchips gemacht.

Dafür die rohen Knollen einfach möglichst fein hobeln, in sehr heißem Sonnenblumenöl frittieren bis sie knusprig sind und Farbe bekommen, auf Küchenpapier überschüssiges Fett auffangen, mit Salzflocken bestreuen, GENIESSEN!

Mein Motto lautet: in Maßen kann man von Zeit zu Zeit alles genießen! Sogar Chips…

Lassen Sie es sich schmecken!

 

Bete chips