Tipps zur Lagerung von Obst- und Gemüsesorten

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Werden Obst und Gemüse richtig und ihren Eigenschaften entsprechend gelagert, lassen sie sich je nach Art mehrere Tage bis mehrere Wochen frisch halten. Hier ein paar Infos zu verschiedenen Gemüsen und Obstsorten, wie diese lange zum Verzehr geeignet bleiben.

Birnen und Äpfel

Der Kühlschrank ist der richtige Ort für Äpfel und Birnen. Wer größere Mengen einlagern möchte, kann dies auch an einem dunklen und trockenen Ort tun. Idealerweise sind die Früchte untereinander durch eine Lage Zeitungspapier getrennt und mit dem Stil nach unten gelagert. Die eingelagerten Äpfel oder Birnen sollten regelmäßig kontrolliert und schadhafte Früchte aussortiert werden um ein Übergreifen von Fäulnis zu vermeiden. Äpfel wie auch Birnen strömen Ethylengas aus, das lässt Gurken, Tomaten, Broccoli und Blumenkohl schneller reifen. Diese Sorten also nicht zusammen lagern, hingegen Blattgemüse, Zwiebeln, Lauch und Pilze damit kein Problem haben.

Beerenfrüchte

Kaum ein Obst ist in puncto Lagerung so empfindlich wie Beeren. Sie sollten direkt nach dm Einkauf kühl und schattig gelagert werden, wiederum ist der Kühlschrank am besten geeignet. Wärme und direkte Sonneneinstrahlung sind unbedingt zu vermeiden und auch das Waschen der Früchte sollte erst kurz vor dem Verzehr erfolgen.
Übrigens lassen sich Stachel- beziehungsweise Himbeeren ohne Probleme einfrieren und zeigen sich nach dem Auftauen geschmacklich wie frisch geerntet.

Steinobst

Auch Pflaumen, Zwetschgen und Kirschen zeigen sich relativ leicht verderblich. In einem Kühlschrank, eingeschlagen in einem feuchten Tuch, hält sich das Steinobst etwa drei Tage. Dagegen können Pflaumen, Kirschen oder auch Mirabellen hervorragend eingefroren werden. Waschen, abtrocknen, halbieren, den Kern sowie den Stil entfernen und das Obst in einen Tiefkühlbeutel, schon erhöht sich die Lagerzeit erheblich. Auch für Steinobst gilt aufgrund des Ethylengases, das es bei der offenen Lagerung verströmt, es nicht mit Gurken oder Tomaten zusammen einzulagern.

Salate

Bis auf den Eissalat, der gut zwei Wochen gelagert werden kann, zeigen sich Salate recht ungeeignet zur Lagerung. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch oder ein feuchtes Papier verlängert sich die Lagerzeit im Kühlschrank etwas. Aber mehr als zwei Tage sollten es nicht sein.

Kohl

Broccoli hält sich im Kühlschrank etwa 2 Tage. Rosen- oder Blumenkohl rund drei Tage und Chinakohl, Rotkohl und Wirsing bleiben im Gemüsefach des Kühlschranks etwa eine Woche haltbar.

Kohlrabi, Sellerie und Fenchel

Der Fenchel hält sich gut drei Tage im Kühlschrank. Der Kohlrabi hingegen wird schnell hölzern und wenn er im Kühlschrank gelagert wird, vorher das Blattgrün entfernen. Sellerie bleibt rund 14 Tage frisch.

Radieschen

Auch hier gilt, vor der Einlagerung im Kühlschrank das Blattgrün entfernen. Radieschen verhalten sich ähnlich wie Kohlrabi, darum schnell verzehren.

Zucchini

Gut eine Woche bleibt dieses Gemüse bei kühlen 7 bis 10 Grad frisch.

Bohnen

Mehr als zwei Tage in einem feuchten Tuch im Kühlschrank sollten es bei Bohnen nicht sein.

Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren

Trocken und Dunkel lagern, dann halten sich Zwiebeln und Kartoffeln je nach Art recht lange. Das gilt ebenso für Möhren. Bei allen drei Gemüsen sollten tiefe Temperaturen vermieden werden.

Internationale Kampagne 5 A Day

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Obst und Gemüse spielen in der Ernährung eine wichtige Rolle. Sie sind reich an Nährstoffen, Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffen. Zahlreiche Studien zeigen, dass ein hoher Konsum von Gemüse und Obst förderlich für die Gesundheit ist und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Auch auf Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Osteoporose und Krebs kann sich eine gesunde Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse positiv auswirken. Zudem sind Obst und Gemüse energiearm und helfen Übergewicht zu vermeiden. Doch wie viel Obst und Gemüse sollte es pro Tag wirklich sein? Der internationalen Kampagne “5 A Day” zufolge sollten Verbraucher mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag verzehren.

Internationaler Träger der Kampagne ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO). In Deutschland ist der Verein “5 am Tag e.V.” für die Kampagne verantwortlich. Der Verein setzt sich unter anderem aus Vertretern deutscher Ernährungsverbände, Prominenten oder Vertretern aus dem Gesundheits- und Wirtschaftsbereich zusammen. Die Aktion soll Verbraucher für die Bedeutung einer gesunden Ernährung sensibilisieren und einen einfachen Maßstab für die Beurteilung der eigenen Essgewohnheiten bieten.

Ziel ist, am Ende des Tages mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse verzehrt zu haben. Das Maß für eine Portion ist die eigene Hand. So ist der Verzehr auch der individuellen Körpergröße angepasst. Die fünf Portionen unterteilen sich in zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. Eine Portion Obst wären zum Beispiel eine Birne, ein Apfel, eine Handvoll Kirschen oder Blaubeeren. Auch Fruchtkompott oder Fruchtsäfte zählen zu den Portionen. Allerdings sollte das Kompott zuckerfrei sein und der Saft 100% Fruchtgehalt aufweisen. Nüsse gehören ebenfalls zu den Obstportionen.
Eine Portion Gemüse entspricht beispielsweise drei Tomaten, zwei Händen voll Salat, einer Handvoll geraspelter Möhren oder einer Kohlrabi. Eingelegtes Gemüse ist selbstverständlich auch erlaubt.. Dasselbe gilt für tiefgefrorenes Obst und Gemüse. Bei fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag ergibt sich je nach Handgröße eine Menge von rund 400g Gemüse und 250g Obst.

Neben dem Konsum von ausreichend Obst und Gemüse sollten die Verbraucher auch ihren Fettkonsum verringern. Ein vollkommener Verzicht wäre allerdings kontraproduktiv. Fettlösliche Vitamine wie die Vitamine A, D, E und K können vom Körper nur in Verbindung mit Fett aufgenommen werden. Die Kampagne “5 am Tag” empfiehlt deshalb wertvolle Fette wie Olivenöl, Rapsöl, Kürbiskernöl oder Leinöl täglich in den Speiseplan einzubauen.

Mehr zu der Kampagne unter www.5amtag.de

Zehn Jahre ICA – Institute of Culinary Art

Der Veranstaltungstag des Institute of Culinary Art zum zwanzigsten Netzwerktreffen konnte kaum besser gewählt werden, denn neben dem runden Halbjahrestag konnte gleichzeitig das zehnjährige Bestehen der ICA gefeiert werden. Das kurfürstliche Schloss zu Koblenz bildete den festlichen Rahmen zu dieser Veranstaltung, die von der Einstein Gastronomiegruppe ausgerichtet wurde. Welche Bedeutung dieses Doppeljubiläum besitzt, zeigte sich unter anderem durch ein wahrhaft fürstliches Catering. Über 300 Gäste aus der Foodservice-Branche sind der Einladung von ICA-Präsident Gerhard Bruder gefolgt, um über interessanten Vorträge zudiskutieren und natürlich ebenso zur Netzwerkpflege.

Der Kurfürst und Erzbischof Clemens Wenzeslaus wie auch der spätere deutsche Kaiser Wilhelm I residierten im kurfürstlichen Schloss in Koblenz, das sich schon von weitem als beeindruckende Kulisse zeigt. Immerhin gehört das Schloss zu den bedeutendsten Bauten des Klassizismus neben der Wilhelmshöhe oder dem Residenzschloss in Ludwigsburg, die alle noch vor dem Ausbruch der Französischen Revolution vollendet wurden. Eine durchaus angemessene Umgebung für ein doppeltes Jubiläum.

Der Präsident der ICA, Gerhard Bruder, sowie sein Stellvertreter Carlo Caldi sorgten mit verschiedenen Einblicken aus der Vergangenheit zu den ersten Netzwerktreffen für Kurzweil bei der Eröffnung und bewiesen gleichzeitig, wie eindrucksvoll sich das Institute of Culinary Art in den letzten zehn Jahren entwickelte und zunehmend in der Food-Branche an Bedeutung gewann.

Aus den anfänglichen Netzwerktreffen entwickelten sich echte Partnerschaften zwischen den verschiedenen Teilnehmern, die durchweg zu den Entscheidern der Food-Branche gehören und sich unentgeltlich engagieren, um das Institut in seinem Bestreben zu unterstützen, Fachkräfte im Foodservice Management auszubilden. Zu diesem Engagement gehört das Einbringen der eigenen Erfahrungen wie auch die Wissensvermittlung in der Führungsarbeit direkt aus dem geschäftlichen Alltag heraus. Wertvolle Inhalte für die Lehrmaterialien der ICA.

Natürlich wird ein solches Treffen immer auch dazu genutzt, Erfahrungen untereinander auszutauschen und auf aktuelle Themen im Food-Bereich einzugehen. Wo könnte dies besser geschehen als in einem prachtvollen Schloss bei gutem Essen und Trinken.

Mehr unter www.ica-germany.com // www.catering.de

Low-Carb – Was ist dran am Diäthype?

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Wer abnehmen will und fit sein möchte, muss möglichst wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen. So zumindest die weitläufig verbreitete Meinung. Nicht nur Bodybuilder setzen immer mehr auf eine Kalorienversorgung, die vorrangig durch Proteine und Fette erfolgt, sondern wohl beinahe jeder Abnehmwillige hat es wohl schon mal mit einer sogenannten Lowcarb-Diät versucht.

Doch was bringt Lowcarb wirklich? Und welche Gefahren bergen sich dahinter?

Ein wichtiger Fakt schon mal vorab: Kohlenhydrate sind unser erster Energielieferant. Sie versorgen nicht nur unsere Muskeln, sondern auch unser Gehirn mit Energie. Der Körper kann Kohlenhydrate besonders schnell umwandeln und muss dazu nicht extra Energie aufbringen, wie dies bei der Verwandlung von Proteinen und Fetten der Fall ist. Außerdem sind Kohlenhydrate eine wichtige Quelle für Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe. Daher sollten mindestens 50-60% unserer Kalorienzufuhr aus Kohlenhydraten bestehen.

Essen wir weniger Kohlenhydrate, steigt automatisch der Konsum von Fetten und Proteinen, was häufig einen Anstieg des Cholesterinspiegels zur Folge hat. Nehmen wir nicht genug Ballaststoffe auf, kann dies unter anderem zu Verstopfung führen. Ballaststoffe beugen zudem Krankheiten wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Diabetes (Typ 2) vor. Und unsere Gesundheit sollte schließlich immer unser oberstes Ziel sein – weit vor dem Erstreben der vermeintlichen Idealfigur!

Denn es stimmt, dass unser Körper auf eine verminderte Kohlenhydrataufnahme zunächst mit einem Gewichtsverlust reagiert. Davon angespornt, verfolgen viele Menschen weiter diese Art von Ernährung und tun sich und ihrer Gesundheit damit auf Dauer wahrlich nichts Gutes!

 

Wie mache ich es richtig?

Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate. Auf unserem Speiseplan sollten primär komplexe Kohlenhydrate aus naturbelassenen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Getreide (am besten Vollkorn) stehen. Eine weitere hervorragende Quelle sind Obst und Gemüse, die zudem einen hohen Wasseranteil und somit eine geringe Energiedichte aufweisen. Außerdem stecken sie voller Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe.

Keine Angst also vor Kohlenhydraten! Sie machen nicht per se dick. Achtung ist geboten bei stark verarbeiteten Produkten, wie industriell hergestelltem Gebäck, Keksen, Weißbrot, u.ä.

Diese Lebensmittel liefern einerseits leere Kalorien, d.h. Kalorien ohne Nährstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe und andererseits lassen sie den Blutzuckerspiegel stark und rapide ansteigen, aber auch sehr schnell wieder abfallen, wodurch wir schnell wieder Heißhunger auf noch mehr Süßes bekommen.

Nehmen wir dagegen komplexe Kohlenhydrate (im besten Fall mit einem hohen Ballaststoffanteil) zu uns, steigt der Blutzuckerspiegel dagegen nur langsam an und fällt dementsprechend auch weniger drastisch und schnell wieder ab.

Oft sind es auch gar nicht die Kohlenhydrate selbst, die uns dick machen, sondern die Sahnesoße, in der die Pasta schwimmt, der Käse, der das Brot beschmiert, oder das Öl, in dem die Kartoffeln frittiert wurden.

Daher ist es ratsam, Kohlenhydrate mit fettarmen Zutaten zu kombinieren, wie Gemüse oder Fisch.

Fazit: weniger Heißhunger, bessere Versorgung mit wichtigen Nährstoffen, optimale Energieversorgung des Gehirns und der Muskeln, langfristig bessere Gesundheit durch ein stärkeres Immun- und Nervensystem dank eines gut funktionierenden Kreislaufes.

 

Catering-Auftrag für die Internationale Designmesse Blickfang in München

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Wir freuen uns dieses Jahr das Catering auf der der Designmesse in München vom 13. bis 15. März 2015 im Zenith übernehmen zu können. Getreu unserem Motto „Be healthy. Eat fresh.“ Werden wir frische Wraps, leckeres Smoothies und gegrillte Sandwiches anbieten.

Designmesse in neuer Location

Die Messe Blickfang entwickelt sich und wächst, München liebt sehr das Design. Aus diesem Grund zogen die Messemacher schon im zweiten Jahr (2014 war die Standortpremiere in München) in die neue Location Zenith um. Dort ist fast doppelt so viel Platz für Designer, Loungebereiche und Sonderschauen. Die Vergrößerung hat der Qualität keinesfalls geschadet, dafür sorgt schon das strenge Auswahlverfahren der Aussteller. Ein Gremium wählt unter den Angeboten der Mode-, Schmuck- und Möbeldesigner die besten Arbeiten und Designer aus, wobei der Kreis für die Messe 2015 durch die erweiterten Räumlichkeiten vergrößert werden konnte. Dennoch sind die Eintrittspreise dieselben wie im Vorjahr geblieben (maximal 10 Euro für eine Tageskarte). Dafür erleben die Besucher Design aus aller Welt und aus allen Bereichen. Die Holländerin Marga van Oers etwa hat mit Judith Beek gemeinsam die Firma StoryTiles gegründet, um detailverliebte Geschichten auf niederländisches Kacheldesign zu bringen, dessen Wurzeln ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Dieses Design fasziniert mit seinen leuchtenden Farben und den verschobenen Größenverhältnissen, es verfolgt prinzipielle Linien wie Old Dutch oder Modern StoryTiles und eine Holzvariante namens StoryWood. Das Design nicht nur für die Küche bringt auf der Basis einer sehr alten Tradition ein völlig neues Ambiente in unsere Räume.

Schmuck und Möbel auf der Blickfang in München

Sigrid Frey bietet unter dem Label “Freystil” extravagante und filigrane Schmuckstücke an, deren Gestaltungsideen aus alltäglichen Inspirationen stammen. Die Designerin denkt nicht in Kollektionen, vielmehr lässt sie ihre Schmuckstücke einfach entstehen. Dabei hat sie einst Betriebswirtschaft studiert, sich allerdings ab 2007 mit Schmuck beschäftigt und 2011 ihr Label gegründet. Der ursprüngliche Beruf hilft ihr, mit dem eigenen Unternehmen zu wachsen, ihr Gespür für aktuelle Trends und Formen lässt die zauberhafte Design-Kunst entstehen. Freystil schöpft Impulse aus Lichtspielen, Pflanzen und Beobachtungen auf der Straße. Ideen hat Sigrid Frey im Überfluss, einige der schönsten davon sind auf der Münchner Blickfang zu bewundern. Ein anderer Quereinsteiger mit ähnlichem Background – nämlich als Unternehmensberater – ist der Möbeldesigner Jonas Schroeder, sein Möbellabel heißt “Joval”. Einst kam er in seinem ursprünglichen Job gut um die Welt, nun lebt er seine zweite Liebe aus: die zum Handwerk. Das hat sich längst ausgezahlt, denn Jonas Schroeder wurde für Arbeiten wie das faltbare Regal “Rebar” schon mit dem Interior Innovation Award geehrt. Hinter der designerischen Möbelarbeit steckt solides Know-how, Schroeder ließ sich von Mentoren wie Sebastian Wrong und Marcus Fairs beraten, die er auf vergangenen Blickfang Workshops kennenlernte. Sein abenteuerliches Leben als Kreativschaffender und dessen Ergebnisse zeigt die diesjährige Blickfang Messe.

Wie üblich wurden die Eintrittspreise sehr moderat gehalten, Details dazu und auch zur Anfahrt sind unter der Besucherinfo zu finden: www.blickfang.com

Nährwertangaben richtig interpretieren

Diabetiker und andere, die auf ihre Ernährung achten, informieren sich beim Kauf von Lebensmitteln häufig über die darin enthaltenen Nährwerte. Dabei wird vor allem auf die Kalorienangabe geachtet. Hier kommt es allerdings oft zu Missinterpretationen, da die Menge der Kalorien allein nicht genügend Aussagekraft besitzt. Ärgerlich für alle Ernährungsbewussten, die sich im guten Glauben auf die Herstellerangaben der Verpackungen verlassen.

Um die Kalorienangabe richtig einordnen zu können, müssen weitere Faktoren bekannt sein. So verarbeitet der Körper Lebensmittel, die ihre hohe Kalorienzahl hauptsächlich ihrem Zuckergehalt verdanken, anders als solche mit hohem Eiweißanteil. Während zuckerhaltige Nahrung zum vermehrten Aufbau von Fettzellen und damit einem höheren Körpergewicht führt, verfügen eiweißhaltige Nahrungsmittel über mehr Ballaststoffe, die vom Körper ausgeschieden werden.

Darüber hinaus spielt es eine große Rolle, ob die Lebensmittel naturbelassen geblieben sind oder verarbeitet wurden. Nicht jede Nahrung trägt in gleichem Maß zur Gewichtszunahme bei. Bei der Verwertung von Rohkost muss der Körper deutlich mehr arbeiten (und damit Kalorien verbrauchen) als dies der Fall ist, wenn es sich um zubereitete Nahrung handelt. Der Unterschied kann bei demselben Lebensmittel immerhin bis zu dreißig Prozent betragen. Eine durchaus relevante Größe für alle, die aus den verschiedensten Gründen auf ihre Kalorienzufuhr achten müssen. Wer also abnehmen möchte, tut gut daran auf zuckerhaltige Nahrung zu verzichten. Unterm Strich ist, wenn keine Unverträglichkeit dagegen spricht, Rohkost der Vorzug vor zubereiteten Lebensmitteln zu geben.

Für Verbraucher ist es oft nicht ersichtlich, ob die Kalorienangabe für ein Nahrungsmittel sich auf den Rohzustand oder das zubereitete Gericht bezieht. Entsprechende Angaben suchen sie in den Nährwerttabellen häufig vergebens. Solange es zu keiner deutlicheren Kennzeichnung kommt, bleibt Ihnen daher nur übrig, die vorhandenen Informationen gründlich zu studieren.

Quelle www.heute.at

Was bedeutet der gesetzliche Mindestlohn für Gastronomie und Hotellerie?

Seit dem 1. Januar 2015 besteht in Deutschland das Gesetz zur Zahlung eines einheitlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde für Mitarbeiter. Hier nun die wichtigsten Fakten zur Regelung des Mindestlohns in der Gastronomie und Hotellerie.

Mit Ausnahme der Zeitungszusteller gilt der Mindestlohn für durchweg alle Unternehmen, egal ob es sich um ein Hotel, eine Gaststädte, einen Imbiss oder eine völlig andere Branche handelt. Bisherige Tarifverträge, in denen Lohnhöhen unter 8,50 Euro vereinbart waren, sind seit dem 1. Januar 2015, bezogen auf den Arbeitslohn, außer Kraft gesetzt. Dies bezieht sich sowohl auf Flächentarifverträge wie auch auf Haustarifverträge und Segmenttarifverträge. Die Laufzeiten der jeweiligen Tarifverträge spielen dabei keine Rolle. Ab dem 1. Januar 2015 gilt das Mindestlohngesetz. Abgesehen von der Höhe der Bruttoarbeitslöhne bleiben die weiteren Inhalte der Tarifverträge jedoch unberührt.

Während in der Landwirtschaft eine Übergangsregelung aufgrund bundesweiter Tarifverträge gemäß dem Arbeitnehmerentsendegesetz bis zum 1.1.2017 besteht, kommt dies jedoch für das Hotel- und Gaststättengewerbe nicht in Frage, zumal bereits im Vorfeld Verhandlungen dazu zwischen der DEHOGA und der NGG gescheitert sind.

Die Bezahlung des Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde bezieht sich ohne Ausnahme auf alle Tätigkeiten, die in einem Hotel oder einer Gaststätte von Mitarbeitern ausgeführt werden, die über 18 Jahre alt sind. Dazu gehören auch Minijobber und Aushilfen, die Pauschalabgabe von 30 % darf hierbei nicht in den Arbeitslohn des Minijobbers oder der Aushilfe eingerechnet werden. Genauso Ausländer, selbst wenn diese im Ausland angestellt sind oder ebenso Grenzgänger und Saisonkräfte erhalten den Mindestlohn. Bezüglich der Einberechnung von Kost und Logis bei Saisonkräften ist eine Sonderregelung in Planung.

Trinkgelder, Messergeld, Wäschegeld oder Mankogeld sind nicht auf den Mindestlohn durch den Arbeitgeber anrechenbar.

Arbeitsbereitschaft, etwa bei einem Nachtportier in einem Hotel, gilt als Arbeitszeit und muss voll vergütet werden. Feiertags- und Nachtzuschläge genauso wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld dürfen nicht auf den Mindestlohn angerechnet werden. Gleichfalls müssen auch so genannte Integrationshotels an ihre behinderten Mitarbeiter den Mindestlohn zahlen.

Im Moment der Arbeitsaufnahme in einem in Deutschland ansässigen Betrieb gilt der Mindestlohn. Die einzige Ausnahme davon sind Langzeitarbeitslose, mindestens 1 Jahr arbeitslos, deren Lohn nach Anstellung für maximal ein halbes Jahr vom Mindestlohn abweichen darf. Auch die Entgeltumwandlung eines Teils des Mindestlohns für die hogarente ist zulässig. Jugendliche unter 18 Jahren ohne Ausbildung fallen nicht unter das Mindestlohngesetz genauso wie für Auszubildende weiterhin die Ausbildungsvergütung entsprechend der Tarifverträge gültig ist.

Der Gesetzgeber sieht zudem vor, eine Denunzianten-Hotline einzurichten, an der Verstöße gegen das Mindestlohngesetz anonym gemeldet werden können. Die Bußgeldhöhe kann bis zu 500.000 Euro betragen.

Quelle www.dehoga-sh.de

Bio Boom bleibt nicht ohne Folgen

Die Bio-Branche ist in den letzten Jahren mächtig unter Druck geraten: Futter-Skandale und Betrüger haben einen schlechten Einfluss auf das Image der Branche. Zudem sorgt die Förderung von Bioenergie dafür, dass Land- und Pachtpreise in die Höhe schnellen. Dadurch haben ökologisch wirtschaftende Höfe kaum eine Chance, weil sie beim Bodenpreis einfach nicht mithalten können.

Kein Wunder, dass es um die Produktivität der Öko-Landwirte im Vergleich zu herkömmlich arbeitenden Bauern eher schlecht gestellt ist. Auch wenn die Gewinne von Bio-Bauern leicht zunehmen, können konventionell arbeitende Landwirte ein deutlich besseres Ergebnis erzielen. Fakt ist, dass ein durchschnittlicher Bio-Bauer etwa 10 Prozent weniger verdient, als sein Nicht-Bio-Kollege.

Dabei mangelt es nicht an Kunden, denn auch im letzten Jahr nahm der Absatz von Bio-Produkten erneut um 4,8 Prozent zu. Dabei gibt es große Unterschiede in den verschiedenen Absatzkanälen, denn während Naturkost-Fachhandel und Bio-Supermärkte ein Plus von 9 Prozent einfahren konnten, erzielte der herkömmliche Supermarkt bei seinen Bio-Produkten nur eine Steigerung von 3,6 Prozent. In den Discountern waren sogar weniger Bio-Verbraucher zu verzeichnen.

Die Anzahl der Bio-Märkte stieg im vergangenen Jahr ebenfalls an: Auf 52 Schließungen gab es 101 Neueröffnungen, sodass ein Plus von 49 neuen Bio-Geschäften erkennbar ist. Meist handelt es sich dabei um Bio-Supermärkte.

Leider ist gerade mit dieser Zunahme auch ein unschöner Nebeneffekt verknüpft: Die kleinen Geschäfte, die sich in ländlichen Gegenden niedergelassen haben, mussten schließen, während hauptsächlich große Märkte in Großstädten eröffnet wurden. Während die Bewohner des Landes das Nachsehen haben, profitieren wieder einmal die Städter. Dadurch nimmt das Stadt-Land-Gefälle weiter zu.

Das größte Problem besteht darin, dass das große Wachstum beim Absatz von Bio-Produkten dem kaum vorhandenen Zuwachs an Bio-Bauern widerspricht. Nur 6,5 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche wird von Bio-Landwirten bewirtschaftet. Der Großteil davon sind Betriebe, die nicht zu einem Bio-Verband gehören, sondern nach den deutlich schwächeren Vorschriften der EU arbeiten. Sie streichen zwar die Öko-Prämie ein, produzieren aber dennoch Bio-Massenware wie Eier oder Getreide. Das ist nicht im Sinne des Öko-Verbrauchers, denn Kunden wünschen sich eigentlich Produkte aus der Region oder zumindest aus Deutschland. Oft lassen sie Artikel mit anonymen Bio-Siegeln daher liegen und kaufen beim Bauern um die Ecke ein, auch wenn das kein Öko-Landwirt ist.

Wichtig wäre, in Zukunft viele Bio-Produkte aus der Umgebung anzubieten. Allerdings müsste dafür ein höherer Preis verlangt werden als für Produkte, die aus dem Ausland stammen. Daher wäre es notwendig, den Verbraucher darüber aufzuklären, dass heimische Öko-Produkte einfach teurer sind.

Quelle www.fr-online.de

Besuch der BIOFACH 2015 in Nürnberg

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Harald Cyriacus, Geschäftsführer von HF Catering München, besuchte heute die BIOFACH 2015 in Nürnberg. Die BIOFACH versteht sich als “Weltleitmesse” mit dem Schwerpunkt auf Bio-Lebensmittel. Der Non-Food Bereich ist mit Naturkosmetik, Reinigungsmitteln, Textilien, Saatgut und Haushaltswaren vertreten. Eine Sonderfläche Generation Zukunft widmet sich mit einem Karrieretreff den Themen Fachkräfte-Recruiting, Jobsuche und Weiterbildung.

Die Messe richtet sich ausschließlich an Fachbesucher, das heißt Händler, Dienstleister und Hersteller aus den Bereichen Reformhaus, Naturkost, Kosmetik, Textilien und Gesundheitswesen. Diesen bietet sie die Möglichkeit, sich zu vernetzen, über Trends und Neuigkeiten zu informieren sowie auch direkt Produkte zu verkosten und auszuprobieren. Der parallel verlaufende Kongress hat in diesem Jahr dem Schwerpunkt “Organic 3.0 – Gute Rahmenbedingungen für mehr Bio”. Er dient als “Plattform für Wissenstransfer, Informationsaustausch, Diskussion und Meinungsbildung”.

2358 Aussteller in diesem Jahr gewähren mit 7213 Produkten einen weitreichenden Überblick über die gesamte Palette und das umfassende Sortiment dieses Wirtschaftszweiges. Die im Vergleich zu den Vorjahren erweiterte Ausstellungsfläche (+ 4 %) und der kontinuierliche Anstieg der Ausstellerzahlen repräsentieren die Zuwächse, die die Branche aufgrund des gestiegenen Ernährungs- und Gesundheitsbewusstseins der Konsumenten und dem Wunsch nach ethisch und ökologisch hergestellten Produkten verbuchen kann. Dazu kommen die Hinwendung zu einem vegetarischen oder veganen Lebensstil, die Entdeckung von gesundheitsfördernden “Superfood”-Produkten und das vermehrte Auftreten von Lebensmittel-Unverträglichkeiten, die bestimmte Diätformen verlangen.

Erstmals als eigene Ausstellungssektion präsentiert sich die Trendkategorie “Free From”. Die Biofach 2015 hatte eine qualitative Grundlagenuntersuchung dazu in Auftrag gegeben. Die Studie „Bitte mit ohne – Free From – Perspektiven für den Handel” sieht in diesem Handelssegment der laktosefreien, glutenfreien und eifreien Lebensmittel ein hohes Entwicklungspotenzial.

Als Land des Jahres sind die Niederlande in diesem Jahr mit rund 100 Ausstellern vertreten. Die niederländische Landwirtschaftsministerin Sharon Dijksma besucht die Biofach, um persönlich die Nachhaltigkeit der niederländischen ökologischen Landwirtschaft zu präsentieren. Der Holland Pavillon in Halle 5 bietet dem internationalen Fachpublikum eine Holland-Broschüre an, die über das Rahmenprogramm, die Aktionen und Aussteller sowie über den eigenen Kongress des Partnerlandes innerhalb des BIOFACH-Kongressprogramms informiert. Hier wird die Ministerin zusammen mit Martin Neumeyer vom bayerischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und Clemens Neumann vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zentrale Themen aus den Bereichen der biologisch-Ökologischen Landwirtschaft erörtern.

www.biofach.de

Immer mehr vegetarische Restaurants – auch in München

Die Anteil der sich vegetarisch und vegan ernährenden Menschen beträgt zur Zeit in Deutschland 10 % – mit steigender Tendenz. Parallel dazu wächst natürlich auch die Versorgung mit vegetarischer Gastronomie. An der Spitze stehen hierbei die veganen Betriebe. In Bezug auf diese hat der Vegetarierbund (VEBU) innerhalb eines Jahres einen Anstieg von 32 % registriert. Die Zahl der vegetarischen Restaurants ist demgegenüber “nur” um 23 Prozent gestiegen. Soweit die Zahlen für den Zeitraum 2013-2014. Bis zum Januar 2015 gab es einen weiteren Anstieg von 23 % bei den veganen und 13 % bei den vegetarischen Restaurants. Dieser Erfolg ist auch auf die Neugier der Bevölkerung zurückzuführen, die durch öffentliche Diskussionen zum Thema angeregt wird. Daneben spielen natürlich ethische und gesundheitliche Gründe eine Rolle. Auch “normale” Gaststätten bieten inzwischen vermehrt vegetarische Gerichte an. Rund 52 % der hierzu befragten Betriebe gaben dies an.

Unterstützt wird der Trend zur pflanzlichen Ernährung durch deren umwelt- und klimaschonende Aspekte sowie durch die einfache Zubereitung und gute Bekömmlichkeit. Nicht zuletzt sind die Alternativen zu Fleischgerichten köstlicher als es sich so mancher überzeugte Fleischesser vorgestellt hat.

Ein europäisches Forscherteam hat vor einiger Zeit herausgefunden, welche Auswirkungen es hätte, wenn allein die europäische Bevölkerung sich vermehrt pflanzlich ernähren würde. Es gäbe bis zu 40 % weniger Treibhausgase und auch die Menge der Stickstoffverbindungen würde um 40 Prozent gesenkt werden können. Hierdurch würde sich die Qualität der Atemluft und des Trinkwassers erheblich verbessern. Zum Schutz der Umwelt und damit auch des Klimas ist es auch dringend nötig, die Schäden zu senken, die durch die Massenproduktion von Fleisch entstehen.

Quelle: www.cafe-future.net